on call, pongal, kino, halsschmerzen usw usf

Verehrte Leser, verehrte Leserinnen, und andersrum,

 

was gibt es Neues? Und wie  oft habe ich mir diese Frage schon beim Blog schreiben gestellt?

 

16.1.2010

 

Das Wochenende waren Uma und damit auch ich „on call“ – d.h. sie hat viel gearbeitet und konnte auch wenn sie zu Hause war jeder Zeit ins Krankenhaus bestellt werden. Es hieß natürlich auch, dass ich komplett zu Hause bleiben musste, um auf Hari auf zu passen.


Finanziell gesehen war das prima – man hatte keine Zeit Geld auszugeben und außerdem habe ich netterweise deshalb ein höheres Wochengehalt bekommen.


Und so schlimm ist es auch gar nicht ein Wochenende daheim zu hocken… Hab viel mit Hari gespielt (wir sind jetzt im Besitz von 2 Wii remotes und natürlich MarioKart), wir haben zusammen Bananenmiclhshakes und Schokoladenfondue gemacht, etc.

Außerdem war er am Sonntag auf einem Geburtstag eingeladen, zu dem ihn Barcia (?? Schreibweise?), Sedarths Mutter, gebracht hat, sodass ich in dieser Zeit ins Fitnessstudio konnte.

Zu meiner eigenen Beschäftigung, wenn Hari mal alleine gespielt oder fenrsehgeguckt hat, hatte ich ja außerdem Sims 3 und mein aus der Bücherei ausgeliehenes Buch „Alice adventures in Wonderland“ (Why is a raven like a writing desk?).


Außerdem waren wir am Samstagabend bei einer Pongal Feier, einem indischem Erntedankfest (sowas in der Art zumindest). Es war etwas anstrengend für mich, da die Leute 25mal pro Satz zwischen Englisch und Tamil gewechselt haben, sodass ich nicht immer alles verstanden habe. Aber ich war trotzdem äußerst zufrieden damit, die ganzen süßen Kinder und deren festlich-traditionell angezogenen Mütter zu beobachten.

Verkünden gibt es außerdem, dass unser Flug nach Dublin (60 Euro für hin und zurück) fest gebucht ist! Yay!

Und noch viel besser: Renée hat auch gebucht!!!!  Und kommt mich also definitiv nächsten Monat für eine Woche besuchen.

Der Februar wird guuuuut.

 

18.1, Dienstag

 

Neu ist, dass wir z. Zt. Besuch haben; eine Freundin und ehemalige Arbeitskollegin aus Schottland von Uma macht hier in Manchester ein Seminar und wohnt deshalb ein paar Tage hier. Viel habe ich aber noch nicht von ihrer Anwesenheit gemerkt. Wir haben zwar alle Sonntagabend, als sie angekommen ist, zusammen zu Abend gegessen, aber gestern z.B. hat sie das Haus verlassen müssen bevor ich überhaupt aufgestanden bin und ist erst wieder gekommen, als ich schon im Bett lag. Naja, ich war auch früh im Bett, da ich tierische Halsschmerzen hatte.


Morgen geht’s wieder ins Kino, nachdem wir letzten Dienstag schon in „love&other drugs“ waren. Diesmal ist es „The King’s Speech“, der von Kritikern schon hoch gelobt wurde und ein oskarverdächtiger Film sein soll. Keine Ahnung, wie der deutsche Titel dafür ist und ob er dort schon läuft, ich werde berichten, wie der Film war.


5 Pfund 50 klingen hier als Kinopreis immer noch ein bisschen besser als die deutschen 8-9 Euro pro Film.


Wochenfazit: Abgesehen von Halsschmerzen geht es mir also wirklich prima, ich bin sehr glücklich hier.

 

Liebste Grüße nach Deutschland,

Jasmin-Dschäsmin-wie-auch-immer

 

Ach und danke Eliane, dass ich immer dein Internet benutzen darfemotionemotion





 

18.1.11 13:23


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neeeews

Soo… Jetzt habe ich mal wieder Zeit Blog zu schreiben bzw. mit Elianes Internetzugang die Gelegenheit, das Geschriebene auch hochzuladen.

 

Dank meinem Kalender kann ich noch ganz gut nachvollziehen, was so passiert ist…

Das wichtigste zuerst: Max war ja da =)

 

Uma hatte mir Donnerstag und Freitag auch frei gegeben, sodass wir die Zeit bestens nutzen konnten. Das war echt total nett von meiner Gastmutter!

So konnte ich dann auch Max donnerstags mittags vom Flughafen abholen. Unser Hotel war das selbe wie letztes Mal, also wieder zufriedenstellend. Da man so ein tolles Wochenende sowieso nicht in ein paar Sätzen beschreiben kann, mach ichs mal kurz: wir waren u.a. Eislaufen, Englisch frühstücken, haben das Manchester United Station „Old Trafford“ besichtigt; waren in der Innenstadt, in einer Milchshakebar mit einer Riiiesenauswahl und in einem französischem sehr gutem Restaurant.

Natürlich kam der Sonntagmittag mal wieder viel zu schnell…

 

Was hab ich in den Tagen danach so gemacht, was gibt es neues? Ich befrag noch mal meinen Kalender…

Ich war mit Maren und Charlotte Kaffee trinken, die Sprachschule fing wieder an, ich war endlich mal wieder im Fitnessstudio, Haris Zahn ist rausgefallen und die tooth fairy ist nachts gekommen, ich hab ne Menge Desperate Housewifes und Grey`s Anatomy geguckt (ohne Internet hat man Zeit für sowas )….

Dusche und Kühlschrank haben plötzlich aufgehört zu funktionieren; ich bin allerdings weder verhungert noch kreisen die Fliegen um meinen Kopf, da wir von beiden Sachen noch eine 2te Ausgabe besitzen. (pheew)

Erwähnenswert ist noch, dass Hari und ich ganz spontan von der Mutter eines Schulfreundes (Sedarth –bei der Familie war ich auch damals zum Diwalifest) eines Nachmittages eingeladen wurden, da Uma „on call“ war, also lange arbeiten musste. Es war echt süß, weil Sedarth‘ kleine Schwester Meera Geburtstag hatte (sie ist 4 geworden).

 

Es gab also pinken Prinzessinnenkuchen und neue Einrichtung für das Puppenhaus; hab ihr dann geholfen, alles aufzubauen. Meera ist sooo süß! Sonst war sie eigentlich eher schüchtern mir gegenüber, aber da ist sie dann richtig ausgeblüht (und ich auch – Puppenhaus spricht mich dann immer noch mehr an als Haris DinosaurierLoopingHotwheelplastikzeugs).

 

Ich beende meinen Eintrag mit einer amüsanten Anekdote über Tiefkühlpizza: Meine Gasteltern haben letztens zum ersten Mal in ihrem Leben eine Tiefkühlpizza gemacht (sie bestellen ja sonst immer bei PizzaHut wenn sie mal einen Engpass haben). Mein Gastvater gab mir einen Teller mit einer Pizza und meinte „Achtung Dschäsmin, der Teller is heiß“. Ich- „Wieso is der Teller heiß?“ Er- „Ja, weil er im Ofen war natürlich.“ Wär ja nicht ulkig genug gewesen, dass sie die Pizza samt Teller in den Ofen getan haben, danach holte er dann auch noch die große Küchenschere raus und schnitt damit die Pizza in Stücke. Herrlich sah das aus, sage ich euch!  

 

UUUUND:

 

Meine Gastfamilie fliegt im Februar eine Woche nach Spanien, Renée kommt mich in der Zeit besuchen und Eliane, Charlotte, Maren und ich fliegen Anfang Februar nach Dublin!

Top!

14.1.11 13:18


ein kurzer zwischenbericht

hey,

 

ich sitze gerade bei eliane im haus am pc, weil ich ja kein internet habe :D Bis Ende Januar, und das ist einfach soooo unpraktisch.

Naja wenigstens gibt es dafür jetzt eine Laptop Party mit Tee.

 

Ich wollte mich nur noch mal kurz melden =)

Gestern haben wir zu 3t Gemüselasagne und Erdbeertiramisu gemacht und danach Sex and the City geschaut... Sehr erholsam vom Hari-Beschäftigen =)

 

Heute hat zum Glück die Schule wieder angefangen (früher konnte ich nie verstehen, dass meine Mutter froh war, dass die Ferien vorbei sind - jetzt versteh ich es.emotion)

 

Habe mir einen divX Codec runetrgeladen, sodass ich endlich auch meine Desperate Housewives Staffel hier abspielen kann =)

 

Und natürlich nutze ich meinen Internetausflug auch für die Max-Zeit-Planung, da er mich ja schon ÜBERMORGEN  besuchen kommt! 

 

Liebste Grüße aus Hale,

 

Dschäsminemotion

4.1.11 14:17


Wieder in England


 

Soo, jetzt bin ich schon genau eine Woche wieder in England… Hari hat mich sofort umarmt und gesagt, dass er mich ganz doll vermisst hätte, das war süß =) Anfangs war es für mich etwas schwer, dass ich erfahren habe, dass wir bis Ende Januar immer noch kein Internet zu Hause haben… Man meint zwar, das ist doch „nur“ Internet; aber man ist trotzdem total darauf angewiesen. Kein Skypen, keine abendlichen Mails lesen/schreiben, keinen Zugriff auf meinen Blog, man kann viel schlechter mit den anderen Au Pairs hier kommunizieren, man kann nicht mal eben die Öffnungszeiten hier von XY nachgucken…

Abends konnte es so ziemlich langweilig werden; ein paar Zeitschriften von zu Hause, Sims3 und die von Renée ausgeliehenen Grey’s Anatomy Boxen retten mich sehr.

Ab und zu kann ich ja auch in die Bücherei gehen; aber der Computer bekommt es nicht gebacken, auf myblog.de zu zu greifen.

Ansonsten ist aber alles gut hier. Ich habe mich schnell wieder eingelebt, verändert hat sich nicht  allzu viel, hier liegt kein Schnee, etc.

 

Kommen wir nun abschließend zum Thema Silvester:

Da Silvester am 30. Dezember immer noch total ungeplant war, blickte ich dem Ganzen eher genervt entgegen – hatte nicht so die großen Erwartungen, dass es gut werden würde, da wir immer noch nicht wussten, wo wir hingehen sollten.

Die Zahl der Mitfeierer hatte sich auch reduziert; es waren nur noch Maren, Eliane, eine Freundin von ihr aus der Schweiz und ich übergeblieben.

Letztendlich entschieden wir uns dafür, ins 5th Avenue zu gehen; dem Rock-Indie-Elekto-Club, in dem wir schon 2mal waren. Allerdings kostete das ganze umgerechnet 25 Euro Eintritt (sonst ist es gratis), den man auch noch per Kreditkarte im Voraus zahlen musste. Deswegen musste es Elianes Mutter aus der Schweiz bezahlen (auch für Maren und mich mit – das war wirklich sehr nett). Naja, komplizierter ging es ja auch nicht!

Meine Gastfamilie hatte sich am 31. Dezember abends ach Besuch eingeladen, sodass ich erst mit denen aß und ein wenig redete, bevor ich mich auf den Weg machte.

Wie immer haben wir in der letzten und dunkelsten Gasse vorgetrunken, da Alkoholkonsum auf den Straßen theoretisch in Manchester untersagt ist.

Nun ja und dann: dann feierten wir Silvester =)

Der Abend wurde viiiel besser als wir alle gedacht haben, es war ne Super Stimmung bis zur letzten Minute im Taxi (der arme Taxifahrer).

Ich lasse mal die Fotos für sich sprechen =)

Im Nachhinein war es also gar nicht schlimm, dass ich Silvester nicht zu Hause war. Anrufen konnte mich um 12 zwar keiner, weil es natürlich laut war und der Empfang so gut wie gar nicht vorhanden schien, aber das haben wir alle auch überlebt.

 

In diesem Sinne: Happy New Year!

 

keine ahnung, warum die schrift grün ist, muss hier grade mal an marens pc improvisieren

daher fotos auch nur als link:

Klick

 

Foto 2

 

Foto 3

 

 

3.1.11 18:59


ab nach hause

Ich sitze gerade am Flughafen und warte, dass mein Gate geöffnet wird. Es sieht aus, als ob der Flug etwa 45 Minuten Verspätung haben wird; angesichts der Tatsache, dass viele gecancellt wurden und London Heathrow komplett geschlossen ist, wäre das natürlich sehr erfreulich. Ich hab den Schnee noch nie so gehasst! Ich mein, ich bin nur eine Woche zu Hause, habe heute extra einen extra frühen Flug gebucht, bin seit 4 Uhr morgens wach und jedes Sekündchen Flughafensitzzeit kommt mir wie eine Riesenverschwendung vor! Ich bin ja so ungeduldig und aufgeregt

 

Gut, dass ich meinen Laptop habe, sonst hätt ich e hat nichts groß zu tun…

 

Ich war ja schon etwas gestresst, als das Taxi heute morgen unerwartet teuer war und dann später auf meiner Boardkarte „maximal 1 Handgepäck“ stand, ich aber 3 hatte… Naja, is ja alles glatt gegangen…

 

Ich brauch n Kaffee, aber vor mir is zur Starbucks und das is mir zu teuer, bin ja n armes Au Pair :D

 

Ich kann es gar nicht glauben in ein paar Stunden (hoffentlich!) zu Hause zu sein… das ist wie ne Reise in ne andere Welt… andere Leute, andere Umgebung, andere Sprache, anderes Essen, die Autos fahren auf der anderen Seiete und das Geld sieht anders aus… Ich hab mich so schnell an alles Englische und an meine Gastfamilie gewöhnt; es kommt mit vor, als wenn ich in einen spannenden Urlaub fahre, obwohl ich ja eigentlich nach Hause komme…

 

Ich habe mir einen Superduperzeitplan gemacht; u d ihn schon an Renée, Svenja, Max und meine Familie geschickt… Hab volles Programm

 

Außerdem finde ich, dass die Tatsache, dass ich in den letzten 2 Wochen kein Internet zu Hause hatte, also nicht skypen konnte, meine Ankunft noch dramatisiert Emails schreiben is schließlich nicht das gleiche wie skypen; vor allem nicht, wenn man nur 30 Minuten in dem lahmen Bücherei-Internet hat…

 

Ohherrje, auf der gate Anzeige sind fast alle Flüge Rot… bei meinem steht gar nix… ich muss mal gucken gehen. Ich hoffe, dass ich nicht doch mit extremen Wartezeiten zu tun kriege… Aaaaah… dieses Mistwetter !!

 

 

Nachtrag:

Ich bin mit nur einer Stunde Verspätung gestartet, habe zu viel Kaffee getrunken, musste mit negativen unerwarteten Ereignissen kämpfen, die irgendwie von mir und Renée gelöst wurden; ich habe meine Familie, Max und eben Renée wieder gesehen und mich sooooo gefreut; ich war emotional etwas überfordert mit allem und gleich habe ich ein Vorstellungsgespräch (es ist Dienstag morgen).

 

 

 

Lest nicht so viel meinen Blog, kontaktiert mich, denn: ICH BIN IM LANDE ! :D

 

Also – wie meine Woche zu Hause so verlaufen ist:

 

Wie gesagt, Montag habe ich Max, Renée & meine Familie wiedergesehen. Es war sehr schön =)

 

Dienstag:

Morgens hatte ich ein Vorstellungsgespräch in Duisburg, bei einem Fernsehsender. Meiner Meinung lief es ziemlich gut, weswegen meine ohnehin schon absolut Top Laune gehoben wurde.  Im Anschluss daran habe ich mich mit Renée in der Stadt getroffen, für sie und mich die letzten Weihnachtsbesorgungen gemacht und mit ihr ein Eis gegessen (jaa, wir haben Winter – Eis geht immer).

Die Zeit verging wie im Fluge und als Renée mich zu Hause ablieferte (danke für deine ganze Herumfahrerei :D ), musste ich mich schon fast beeilen, ein paar Sachen einzupacken und mich für das Essen fertigzumachen. Schließlich war der 21., Mamas und Papas Hochzeitstag und mein Tauftag, außerdem war ich wieder mit meiner Familie vereint; da muss man doch essen gehen Netterweise haben meine Eltern Max gleich miteingeladen. Nach einer leckeren Portion Bandnudeln mit Meeresfrüchten spazierte ich mit Max im Schnee zu seinem Haus, wo ich auch erstmal herzlich von seiner Mutter, seinem Vater, seiner Schwester und Fritzi begrüßt wurde.

Guter Tag!

 

Mittwoch

Mein vorher bis auf die Minute perfekt ausgearbeiteter Wochenplan sagte mir heute, dass ich vormittags mit Renée frühstücken wollte, da Max auch heute noch mal arbeiten sollte. Ls er mir verkündete, dass er auf einmal doch so gut wie frei habe, habe ich mich natürlich sehr gefreut, wollte aber auch meinen Plan mit Renée nicht hinschmeißen.  Also frühstückten Max und ich kurzer Hand zusammen mit Renée,Max‘ Mutter + Schwester =) Ich fands gut

Irgendwann habe ich dann noch ein paaar dm-Einkäufe gemacht, bin kurz nach Hause gefahren und anschließend zu Svenja. Habe mich auch sooo gefreut, sie wieder zu sehen. =) Etwas später kamen dann auch Jenny, Sarah und Renée. Wir haben Neuigkeiten ausgetauscht, Sekt getrunken, die Pralinen gegessen, die ich eigentlich Max‘ Großeltern schenken wollte, die aber an Weihnachten doch nicht zu Besuch kommen sollten, und haben einfach einen sehr sehr guten und lustigen Abend gehabt. Es gibt auch Fotos =)

Max hat Renée und mich dann abgeholt, Renée nach Hause gefahren und bei mir geschlafen.

 

Donnerstag

Max und ich verbrachten den Vormittag gemütlich bei mir und haben uns dann doch recht  früh aus Burgaltendorf Richtung Innenstadt aufgemacht, da schon wieder starker Schneefall angekündigt war. Wir sind dann über den Essener Weihnachtsmarkt gelaufen, haben Glühwein getrunken und einen sehr schönen Nachmittag verbracht =)+

Danach gab es bei Max zu Hause Abewndessen, das legendäre „Cola Huhn“. Klingt schrecklich, schmeckt aber sehr lecker!

Abends waren wir mit 10-12 Leuten aus meiner alten Stufe in der Finca, ein bisschen quatschen.

 

Freitag, Heiligabend

Mein Plan war, von Max aus (hatte da geschlafen) mit dem Bus morgens nach Hause zu fahren; schließlich war es Heiligabend, Familienzeit =)

Das scheiterte dann leider daran, dass wegen dem Schnee keine Busse fuhren, sodass mein Vater mich abholen musste.

Der Nachmittag verging im Flug; gegen 17 Uhr stapften wir durch den Schnee los Richtung Kirche. Diese war wegen der Witterung deutlich leerer als sonst. Die Predigt war nicht schlecht, Ninas Ten Sing Liedvortrag schön anzuhören und als dann das Lied folgte, das wirklich immer am Ende gesungen wird, nämlich „o du Fröhliche“ standen mir ja, muss ich zugeben, die Tränen in den Augen. Das Gefühl ist schwer zu beschreiben; ich glaube, ich war einfach so unendlich dankbar, Weihnachten zu Hause bei meiner Familie, die ich 3einhalb Monate nicht mehr gesehen hatte, sein zu dürfen.

Kirche Ende, mit Renée Geschenke austauschen, nach Hause laufen, leckeren Kartoffelsalat essen und daaann: Bescherung!

Wir haben uns alle reichlich gegenseitig beschenkt (ehm ich meine natürlich, das Christkind hat uns viel gebracht =) ) und es war schön zu sehen, dass meine englischen Geschenke auch gut angekommen sind. So habe ich Schmuck, Parfüme, die DVD "Inception", Tee, Geld, Gutscheine, einen tollen selbstgestalteten Kalender und noch vieles mehr bekommen.

Zum krönenden Abschluss gab es Rotwein zu trinken und meine DVD zu sehen. Wunderbar =)

 

Samstag

Samstag morgen fuhr ich mit Renée durch die Gegend, da sie noch ein paar Weihnachtsgeschenke verteilen wollte und wir so noch ein bisschen Zeit miteinander verbringen konnten =)

Danach war ich zu Hause, fing schon mal an, ein paar Sachen wieder ein zu packen, plauderte etwas mit unseren Nachbarn  und trank Kaffee mit meiner Familie.

Abends kam Max zu uns; es wurden Geschenke ausgetauscht und Gänsebraten mit Rotkohl und Kartoffelknödeln gegessen.

 

Sonntag

Sobald ich meinen Koffer komplett fertig gepackt hatte, wurden Max und ich von meinen Eltern zu ihm nach Hause gefahren.

Dort angekommen gab es Kaffee, Geschenke, Pute mit Rotkohl und Semmelknödeln und sehr spät noch selbstgemachtes Tiramisu. Ein gemütlicher letzter Abend in Deutschland, nach dem sich niemand mehr rühren konnte

Die nächsten Tage in England wurde erst mal nix mehr gegessen :D

 

Montag

 

Von 8 bis 9 war ich mit Renée, Laura, Tina und Max bei Döbbe Kaffee trinken Danach ging es mit meiner Familie und Max zum Flughafen. Der Abschied war nicht ganz so traurig wie beim letzten Mal; besonders in Max Fall hieß es ja eh „Bis in 10 Tagen!“, da er mich dann in England erneut besuchen kommt.

 

Fazit:

Meine Woche in Deutschland war einfach toll! =)  Noch besser als ich es eh schon erwartet hatte! Kann man in den paar Sätzen hier gar nicht ausdrücken.

3.1.11 18:58


back again

Ich sitze gerade am Flughafen und warte, dass mein Gate geöffnet wird. Es sieht aus, als ob der Flug etwa 45 Minuten Verspätung haben wurd; angesichts der Tatsache, dass viele gecancellt wurden und London Heathrow komplett geschlossen ist, wäre das natürlich sehr erfreulich. Ich hab den Schnee noch nie so gehasst! Ich mein, ich bin nur eine Woche zu Hause, habe heute extra einen extra frühen Flug gebucht, bin seit 4 Uhr morgens wach und jedes Sekündchen Flughafensitzzeit kommt mir wie eine Riesenverschwendung vor! Ich bin ja so ungeduldig und aufgeregt

 

Gut, dass ich meinen Laptop habe, sonst hätt ich e hat nichts groß zu tun… Ich war ja schon etwas gestresst, als das Taxi heute morgen unerwartet teuer war und dann später auf meiner Boardkarte „maximal 1 handgepäck“ stand, ich aber 3 hatte… Naja, is ja alles glatt gegangen… Ich brauch n Kaffee, aber vor mir is zur Starbucks und das is mir zu teuer, bin ja n armes Au Pair :D Ich kann es gar nicht glauben in ein paar Stunden (hoffentlich!) zu Hause zu sein… das ist wie ne Reise in ne andere Welt… andere Leute, andere Umgebung, andere Sprache, anderes Essen, die Autos fahren auf der anderen Seiete und das Geld sieht anders aus… Ich hab mich so schnell an alles englische und an meine Gastfamilie gewöhnt; es kommt mit vor, als wenn ich in einen spannenden Urlaub fahre, obwohl ich ja eigentlich nach Hause komme…

 

Ich habe mir einen Superduperzeitplan gemacht; und ihn shcon an Renée, Svenja, Max und meine Familie geschickt… Hab volles Programm Außerdem finde ich, dass die Tatsache, dass ich in den letzten 2 Wochen kein Internet zu Hause hatte, also nicht skypen konnte, meine Ankunft noch dramatisiert Emails schreiben is schließlich nicht das gleiche wie skypen; vor allem nicht, wenn man nur 30 Minuten in dem lahmen Bücherei-Internet hat…

 

Ohherrje, auf der gate Anzeige sind fast alle Flüge Rot… bei meinem steht gar nix… ich muss mal gucken gehen. Ich hoffe, dass ich nicht doch mit extremen Wartezeiten zu tun kriege… Aaaaah… dieses Mistwetter !!

 

Nachtrag: Ich bin mit nur einr Stunde Verspätung gestartet, habe zu viel Kaffee getrunken, musste mit negativen unerwarteten Ereignissen kämpfen, die irgendwie von mir und renée gelöst wurden; ich habe meine Familie, Max und eben Renée wieder gesehen und mich sooooo gefreut; ich war emotional etwas überfordert mit allem und gleich habe ich ein Vorstellungsgespräch (es ist Dienstag morgen). Wie die Woche verlaufen ist, werde ich in einer Woche berichten Lest nicht so viel meinen Blog, kontaktiert mich, denn: ICH BIN IM LANDE ! :D  

21.12.10 08:52


wir sind in england umgezogen oder: warum ich kein internet hatte

Der Umzug

 

Nun, wer es noch nicht mitbekommen hat: meine Gastfamilie zieht um. Das Haus, in dem wir bis jetzt gelebt haben, war gemietet; jetzt haben Chandran und Uma ein Haus gekauft, 20 Laufminuten vom alten entfernt, 5 Minuten mit dem Auto, nicht sehr weit also. Natürlich hatte ich da nicht sonderlich Lust drauf, denn ein Umzug ist ja nun mal immer viiiiel Arbeit und bis alles fertig ist fahr ich wahrscheinlich grade wieder nach Hause . Naja.


Mittwoch habe ich also meine Sachen in Koffer und Umzugsbox gestopft, Donnerstagmorgen kam ein übers Internet gemieteter Trupp von nicht sonderlich intelligent aussehenden Umzugs Helfern. Naja, schlau mussten sie ja auch nicht sein, nur schleppen können^^


Der Tag war einfach nur ätzend, bis der letzte Kram eingepackt war, hat e bis 22 Uhr abends gedauert… Und was nicht alles unter dem Wohnzimmersofa zum Vorschein kam… Spielzeug, Bonbons, Dreck… Naja, lassen wir das.


Eigentlich dachte ich, ich wär froh, dass dieser Tag dann endlich vorbei und das Schlimmste geschafft sei. Naja, in ein Haus einzuziehen, wo es noch keine funktionierende Küche gibt, alles voller Boxen steht, der Boden vom Holzschleifen so „dusty“ ist, dass man nichts abstellen kann, ist auch nicht das Tollste. Ich wohne jetzt also auf der reinsten Baustelle, sitze in meinem spärlich möbliertem und uneingerichtetem Zimmer, langweile mich, weil ich irgendwie auch nix groß machen kann, hören den Elektrikern beim Singen zu und versuche nicht den Boden zu berühren. Das Haus verlassen kann ich auch nicht, weil dauernd neue Handwerker kommen.


SCHRECKLICH!! Ich will nach Hause!!


Und ich habe nicht mal Internet, um diesen  Text heute schon abzuschicken oder mich irgendwo kräftig zu beschweren. Ich habe nicht mal Spiele auf diesem Computer! Aaaar, ich hasse umziehen

 

Sonntag (12.12)

 

Freitagabend haben wir dann unsere wichtigsten Sachen geschnappt und sind in das Haus meines Gastvaters Chandran gefahren. Er selbst war zwar gar nicht da, weil er das Wochenende bei seiner Tochter aus erster Ehe verbracht hat, aber so hatten Uma, Hari und ich wenigstens ein vernünftiges sauberes Haus, wo wir den Samstag verbringen konnten. Nachteil: Uma war wegen dem Umzug den halben Samstag nur unterwegs, ich konnte mit Hari das Haus nicht verlassen, konnte nix freizeitmäßiges für mich machen, der Tag bestand also aus lesen, fernsehen und skypen… naja, war schon okay .


Heute Mittag fahren wir wieder in unsere Drecks-umzugshöhle zurück… Jippy :D Werden uns mit Mob und Putzzeug bewaffnen und wenigstens mal die Holzböden vom Schleifstaub befreien.


Montag soll angeblich die Küche, Fernsehen, Internet und Telefon und Teppich für die Treppen kommen. Ich bin gespannt.


Dienstag


Naja, die Küche wird gerade eingebaut, das sieht schon ganz gut aus; Sky Fernsehen funktioniert jetzt auch halbwegs (zu Haris Freuden), allerdings ist die sogenannte Viewing Card noch nicht mit der Post gekommen, sodass man „nur“ die öffentlichen normalen Sneder schauen kann. Leider hat der Sky-Mann es nicht hinbekommen, am gleichen Tag auch noch Internet und Telefon zu installieren; da mein Handyguthaben auch Richtung Null geht, bin ich so kommunikationsmäßig etwas beschränkt.


Zu tun habe ich morgens auch nix – wo keine fertige Küche ist, kann man diese auch nicht sauber halten. Also mache ich z.zt. morgens Grammatikblätter für die Sprachschule. Werde gleich mal eben in der Bibliothek ins Internet gehen und dann zum Fitnessstudio.


Uuuh, in 6 Tagen sehe ich meine Liebsten wieder!!

 

Freitag


Ich habe mir eine gigantische to-Do Liste angelegt, einen Zeitplan für meine Woche in Deutschland angelegt und amgefangen, die letzten Weihnachtsgeschenke zu ershoppen (war heute vormittag im gigantischem trafford Center – der Shoppingmall schlechthin). Internet funktioniert immer noch nicht, eventuell werde ich diesen Eintrag morgen mit Hilde von USB Stick Umas und Internetzugang in der Bücherei abschicken. Samstag geht’s mit Charlotte nach Manchester, noch mehr Shopping, und Sonntag wird gepackt und vorbereitet.


 Hari is grad schon wieder so goldig… Wir machen grade Seifenblasen und üben in verschiedenen Sprachen bis 20 zu zählen (er kann es auf Deutsch, Englisch, Spanisch und im Gegensatz z zu mir auf Französisch).


Ich freue mich so unglaublich, meine Lieblingsmenschen zu sehen!!! Aaaaah, ich bin ganz aufgeregt!!

21.12.10 08:44


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