Internet, Chester, Blackpool, Gruselballett und Ofenkartoffeln

Hallo zusammen, 


(geschrieben am 25.1)


die letzte Woche ohne Internet! Yay! Am 31.1 sollte endlich mal so ein Sky-BT-Telefon-Internet-Typ kommen, um einen Router vorbeizubringen. Hat ja erst fast 2 Monate gedauert. Schnell wie der Blitz.

 

Letzten Mittwoch war ich mit einer recht großen Au Pair Gruppe in „The Kings’s Speech“ im Kino.

Sehr  empfehlenswert! Ein guter,  ruhiger Film mit einer schönen Geschichte.


Samstag war ich mit Maren in Chester, einer alten Römerstadt mit Stadtmauern, Amphitheater und einer sehr schönen Innenstadt mit alten Fachwerkhäusern und so.  Eine ganz andere Atmosphäre als in Manchester, ich liebe Fachwerkhäuser. Maren und ich haben also unzählige kleine Shops und Tante Emma Läden erkundet und hätten am liebsten jedes 2te Geschäft leergekauft.


Abends wurde ich dann spontan von meiner Gastfamilie in ein Restaurant eingeladen, unser Besuch, Umas Freundin, kam auch mit. Wir waren laut Aussage Chandrans in Manchesters bestem indischen Restaurant. Faszinierend war erst mal, dass dieses so beliebt war, dass man nicht reservieren konnte. Man hat sich also in eine Art Wartehalle mit Bar und gemütlichen Sofas gesetzt, und gewartet, dass sein blinkender Pager (!) einem sagt, dass ein Tisch frei geworden wäre (was etwa nach 30 Minuten der Fall war).


Das Essen war superlecker, superviel und recht scharf. Das kommt ja meist so im Nachgeschmack, sodass ich eine Träne, die mir auf der rechten Wange wegen der Schärfe herunterlief, vor meiner linken Sitznachbarin, Umas Freundin, verstecken musste, da diese genau in diesem Augenblick verkündetet, dass sie es beeindruckend fände, wie gut Dschäsmin mit den spices zu recht käme.


Diesen Mittwoch geht es wieder ins Kino (die dritte Woche in Folge). Diesmal „The Black Swan“, Gruselballett. Ich bin gespannt!


Ach und Samstag treten Eliane, Charlotte und ich eine Tagesreise nach Blackpoool an. Wir haben nämlich permanent das Gefühl, die Zeit rennt davon und wir müssten noch 464564500 Sachen in England besichtigen. Naja, für alles wird Zeit und Geld aber eh nicht reichen leider!

 


Soo, ich habe Internet!!emotionemotionemotion

 

Wir haben den ersten Februar und ich bin wieder vernetzt. Herrlich.

 

Blackpool war „tacky“ – billig, unschön und geschmackslos. Man hat versucht eine Touristenstadt mit Las Vegas Flair am Meer zu errichten, aber die Blinkiblinki-Casinos sehen trostlos und verlassen aus, architekturmäßig gab es nix zu sehen, das einzig schöne war das Meer. Charlotte und ich hatten zum Glück ein nettes Café unter den ganzen Billig Shops und Frittenbuden gefunden, wo wir dann längere Zeit saßen (und Charlotte aus Versehen einen „lemon tree“ anstatt eines lemon teas bestellte, und sich damit zu rette versuchte, dass sie an den Song der Beatles gedacht hatte, ich sie aber lachend drauf hinweisen musste, dass der von Fool’s Garden ist. Der Kellner war amüsiert.)



Jasmin am Meer




tea / tree time


 

Sonntags habe ich mit Hari, seinem Schulfreund Sidarth und dessen Schwester Meera Cookies gebacken, nach Marens Rezept. Die sind einfach nur perfekt geworden, weswegen sie alle Anwesenden (Sidarth und Meeras Eltern waren ebenfalls zu Gast) auch gleich verdrückt haben.


Heute war ich mal wieder mit Hari komplett alleine, weil meine Gastmutter on Call war, und wir haben  uns kulinarisch wertvolle Erdbeer-Bananen-Milchshakes gemacht. Zum Abendessen habe ich heute mal keine Nudeln, sondern jacket potatoes, gebackene und gefüllte Kartoffeln, eines der Lieblingsessen der englischen Bevölkerung,  gemacht.


Ansonsten bin ich wieder glücklich, skypen zu könnenemotion


Nächstes Wochenende hat Eliane sturmfrei, was wir gut ausnutzen werden; außerdem ist nächsten Sonntag chinesisches Silvester, the year of the rabbit starts. Ich denke, wir werden uns die Drachentanzparaden nicht entgehen lassen.

 

Allerliebste Grüße nach Deutschland!

 

Dschäsmin





:-)



1.2.11 21:39
 


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